Jagdliche Leistungszucht - was heißt das?

Zunächst nur, dass beide Elternteile eine jagdliche Leistungsprüfung bestanden haben; es heißt aber nicht, dass weder die Eltern noch die Nachkommen auf der Jagd geführt werden (müssen). Übrigens haben weder wir noch die Halterin von Lars einen Jagdschein.

Wie alle Hunderassen sollten auch Retriever, nach der selbstverständlichen Grunderziehung, möglichst ihren Anlagen entsprechend ausgebildet werden, denn nur ein gut erzogener Hund ist ein angenehmes Familienmitglied. Wie schon aus dem Rassenamen hervorgeht, ist der Retriever ein Apportierhund und entsprechend sind im DRC Ausbildung und (spätere) Prüfungen aufgebaut. Nun muss der Hund ja nicht nur Wild aportieren - ihm macht es genauso viel Freude, Bälle, Schuhe, Zeitungen (bitte nur keine Stöckchen) und eben Dummys zu bringen. Sie werden staunen, was Ihr Hund so alles anbringen wird.

In der Erziehung und späteren Ausbildung kommt der Zusammenarbeit (Führigkeit) von Hundeführer(in) und Hund große Bedeutung zu. Ein Retriever mit Prüfungen hat bewiesen, dass er gut lernen kann, prima mit seinen Menschen zusammenarbeitet und nicht zuletzt sehr verträglich mit Artgenossen ist. Ausgebildete Retriever gehen nicht alleine jagen, vielmehr haben sie gelernt, dass lebendes Wild für sie tabu ist und dass sie die Kommandos ihres Hundeführers befolgen müssen.

Und genau das haben die Hunde mit bestandenen Prüfungen unter Beweis gestellt.

 

Nachdem Funny und Gissi beide ihre jaglichen Leistungsprüfungen (BLP/R) vor längerer Zeit erfolgreich hinter sich gebracht haben, soll jetzt auch Ivo seine jagliche Qualifikation unter Beweis stellen.

Es fängt recht vielversprechgend an: Ende März 2011 hat Ivo die Jagliche Jugendprüfung (JP/R) mit 257 Punkten bestanden.


Aus gegebener Veranlassung: Schnelle Hilfe dank TASSO:

Am Ostersonntag, abends gegen 20:00 Uhr, wurde uns eine "aufgefundene" Golden-Hündin gebracht, wohl in der Annahme, dass wir als Züchter schon irgendwie den Halter finden würden. Die Hündin war gechippt und wir konnten die Chipnummer lesen. Mit Hilfe der Polizei und des örtlichen Tierheims wurde die Nummer an TASSO weitergegeben, wo der Hund Gott sei Dank registriert war. TASSO unterrichtete die Halter, die dann auch sehr schnell überglücklich ihre Hündin bei uns abholten; die ganze Aktion hat keine Stunde gedauert. Obgleich es Feiertag war und zudem noch abends war die Vermittlungsstelle bei TASSO besetzt und konnte so schnell helfen. Übrigens: man hätte die Chipnummer der Hündin zusammen mit unserer Telefonnummer auch online bei www.tasso.net eingeben können. Diese Aktion hat uns vom TASSO-System einmal mehr überzeugt, und obgleich wir - ebenso wie die Halter der bei uns abgegebenen Hündin - der felsenfesten Überzeugung  sind, dass unsere Hunde "nie weglaufen",  haben  wir  jetzt auch die Chipnummer  von Ivo umgehend bei TASSO online registrieren lassen (Funny und Gissi waren schon registriert).  Wir legen allen Hundehaltern dringend nahe, ebenso zu verfahren.